
In der ersten Folge unserer neuen Staffel zur Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) gehen Manuel und Christoph der Frage nach, wie alles angefangen hat. Aus einer kleinen französischen Elterninitiative mit Nachmittagskursen in den frühen 1980er Jahren entsteht Schritt für Schritt ein stadtweites Schulnetz, in dem heute mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler in neun Sprachkombinationen lernen.
Christiane Pecek, Mitinitiatorin der SESB, der langjährige Koordinator Willi Stotzka, die Elternvertreterin Dr. Daniela Liebscher sowie die engagierten Väter Constantin Sass und Martin Babietz erzählen, wie aus Wohnzimmerkursen die erste deutsch französische Klasse in Schmargendorf wurde und wie daraus schließlich die Staatliche Europa-Schule Berlin entstand. Sie schildern, was das Besondere an diesem Modell ist, wie zweisprachiger Unterricht als Sprachbad funktioniert und warum die SESB für sie ein Impfstoff gegen monokulturelles Denken ist. Zugleich geht es um die Baustellen der SESB, von fehlenden Räumen bis zu zähen politischen Strukturen.

Diese Folge wird durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen von Europe Direct Berlin unterstützt. Europe Direct Berlin wird aus Mitteln der Europäischen Kommission und der Senatskanzlei Berlin finanziert.

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