Drohnen sind längst ein fester Bestandteil moderner Kriegsführung. Besonders der Krieg in der Ukraine zeigt, wie stark sie militärische Fähigkeiten verändern. Gleichzeitig kommen dieselben Technologien zunehmend im zivilen Bereich zum Einsatz. Etwa bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten oder im Katastrophenschutz. Damit stellt sich eine zentrale Frage: Wo verläuft noch die Grenze zwischen militärischer und ziviler Nutzung von Drohnen? In unserem Gespräch beleuchten wir die Chancen dieser Entwicklung, aber auch die daraus entstehenden Risiken.
Was hält Europa eigentlich zusammen? Gemeinsame Verträge, Institutionen und Gesetze sind nur ein Teil der Antwort. Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander sprechen, unterschiedliche Perspektiven aushalten und bereit sind, sich selbst einzubringen.
In dieser Folge spricht Manuel mit der Dokumentarfilmerin, Journalistin und Politikwissenschaftlerin Paula Boden über ihren Film Invisible Lines. Gemeinsam mit ihrer Schwester Lena begleitet sie sieben Frauen aus Afghanistan, dem Iran, der Ukraine und Syrien und zeigt, welche sichtbaren und unsichtbaren Grenzen nach der Flucht weiterbestehen.