In dieser Folge unserer Reihe „Mein Weg nach Europa“ sprechen wir mit Theresa Schültken über ihren persönlichen und politischen Weg. Sie erzählt, wie sie in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen-Lippe aufgewachsen ist und wie sie über ihr Studium der Sozialwissenschaften schließlich den Zugang zu europäischen und internationalen Themen gefunden hat.
Heute arbeitet sie als Zukunftsforscherin und beschäftigt sich mit Fragen rund um künstliche Intelligenz, Demokratie und globale Entwicklungen. Dabei geht es weniger darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern vielmehr darum, unterschiedliche Möglichkeiten sichtbar zu machen und Handlungsspielräume zu erkennen. Genau dieser Blick prägt auch ihr politisches Engagement.
Nach dem politischen Umbruch in Deutschland im Jahr 2024 hat sie sich bewusst entschieden, selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Sie ist der paneuropäischen Partei Volt beigetreten und kandidiert in Berlin sowohl für das Abgeordnetenhaus als auch auf Bezirksebene in Pankow.
Im Gespräch wird deutlich, dass politische Gestaltung nicht nur auf nationaler oder europäischer Ebene stattfindet. Gerade die kommunale Ebene spielt eine zentrale Rolle, weil Politik dort direkt im Alltag der Menschen ankommt. Gleichzeitig zeigt sich, wie stark Themen wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz unsere Demokratie verändern und welche Herausforderungen, aber auch Chancen daraus entstehen.
Theresas Weg macht deutlich, dass politisches Engagement oft nicht geradlinig verläuft. Entscheidend ist vielmehr der Moment, in dem man sich dazu entscheidet, vom Beobachten ins Handeln zu kommen. Ihr Rat ist deshalb klar. Wer etwas verändern möchte, sollte dort anfangen, wo er oder sie selbst Einfluss nehmen kann.
Jetzt reinhören und erfahren, wie aus einem persönlichen Interesse an Gesellschaft ein konkretes politisches Engagement wird.
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